Die Farbpalette der Gefühle

Diese Übung kann Dir helfen, Deine Gefühle auszudrücken und zu sortieren.

 

Du brauchst dazu:

  • Malpapier (z. B. Aquarellpapier oder Mixed Media Papier) oder Zeichenpapier, falls Du Buntstifte verwenden möchtest
  • Acryl-, Aquarell- oder Gouachefarben, eventuell Buntstifte
  • Pinsel, Palette, Mallappen und Wasserglas, falls Du mit Flüssigfarben malst
  • eventuell weitere Utensilien wie Schablonen oder Spachteln
Seine Gefühle zu malen kann helfen, sie zu sortieren
Gib Deinen Gefühlen eine Farbe

Schritt 1: Was fühlst Du gerade?

Nimm Dir ein paar Minuten Zeit, um Deine Gefühle wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten. Welches Gefühl ist jetzt gerade präsent?

Sagen wir, Du fühlst Dich gerade nervös. Dann spüre weiter. Was liegt unter dieser Nervosität? Vielleicht ist es Angst. Dann spüre weiter. Was liegt unter der Angst? Möglicherweise ist da Wut. Führe die Übung fort, bis nichts mehr kommt oder Du das Gefühl hast, dass es gerade nicht weiter geht.

 

Diese Übung ist für ALLE Gefühle geeignet. Vielleicht fühlst Du Dich gerade super und schäumst über vor Freude, dann male diese Freude und hänge Dir das Bild auf als Erinnerung für Zeiten, wenn es mal nicht so großartig läuft.

Schritt 2: Finde für jedes Gefühl eine Farbe

Der Fluss der Veränderung

Wähle für jedes Gefühl, das Du wahrgenommen hast, eine Farbe aus. Z. B. Gelb für die Nervosität, Dunkelblau für die Angst, Pink für die Wut etc. Die Wahl der Farben ist ganz individuell. Wut ist nicht zwangsläufig rot. Vielleicht hat Wut für Dich die Farbe Schwarz oder einfach eine Farbe, die Du normalerweise nicht leiden kannst. Verlasse Dich da ganz auf Deine innere Stimme.


Schritt 3: Male Dein Bild mit den gewählten Farben

Male Dein Bild mit den Farben, die Du für die Gefühle festgelegt hast, die Du momentan ermitteln konntest. Lass Dich ganz von Deiner Intuition leiten. Vielleicht wird das Bild ganz abstrakt und das ist in Ordnung so. Möglicherweise erscheinen Formen oder Figuren, vielleicht sogar Worte. Auch wenn das Bild nicht "schön" wird, ist das in Ordnung. Es wird uns oft vorgegaukelt, dass etwas nicht in Ordnung ist, wenn das Leben mal nicht "schön" ist. Aber die nicht so schönen Momente können auch sehr wertvoll und erhellend sein. Manchmal hilft es, etwas "Unschönes" loszulassen, wenn man ihm Ausdruck verleihen konnte. Genauso wie auf der Farbpalette "schöne" und "hässliche" Farben vorhanden sind, so darf auch auf unserer Palette der Gefühle alles vorhanden sein und ausgedrückt werden.

 

Wenn Du fertig bist, gib dem Bild einen Namen oder einen Titel.

 

Alles ist ständig im Wandel. Dein Bild ist also eine Momentaufnahme, die Du als Standortbestimmung verwenden kannst. Sie ist aber nicht in Stein gemeißelt und kann morgen schon wieder anders aussehen.

 

Nun wünsche ich Dir viel Freude bei Deinem persönlichen Farb-Ausdruck.

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