Werde zum Gestalter Deines Lebens

Heute möchte ich Dir das Opfer-Gestalter-Modell nach dem Amerikaner Stephen Covey vorstellen, mit dessen Hilfe Du herausarbeiten kannst, in welchen Lebensbereichen Du Dein Leben aktiver gestalten kannst. Das Modell besagt, dass alle Ereignisse in zwei Bereiche fallen: den Betroffenheitsbereich und den Einflussbereich.

In den Betroffenheitsbereich fallen Umstände, auf die wir keinen Einfluss haben bzw. zu haben glauben wie z. B. das Wetter, die Konjunktur usw.

Das Opfer-Gestalter-Modell hilft zu erkennen, wie Du Dein Leben aktiver gestaltest.
Sei mehr Gestalter und weniger Opfer

In den Einflussbereich fallen alle Ereignisse, über die wir selbst entscheiden können, Situationen oder innere Haltungen, die wir verändern können.

Wir verlassen die Opferrolle, indem wir Eigenverantwortung übernehmen und unseren Einflussbereich vergrößern. Oft unterschätzen wir unseren Einflussbereich. Deshalb lohnt es sich, ihn sich genau anzuschauen.  Häufig denken wir, dass wir an einer Sache sowieso nichts ändern können. Bei genauerer Betrachtung stellen wir aber fest, dass wir zumindest unsere Haltung zu der Angelegenheit verändern können und ihr dadurch die Macht über unser Leben nehmen. Deshalb habe ich Dir eine kleine Übung mitgebracht.

Übung zum Opfer-Gestalter-Modell nach S. Covey

Wähle eine Situation oder einen Lebensbereich aus und zähle auf, welche Gegebenheiten in den Betroffenheits-bereich und welche in den Einflussbereich gehören.

Betroffenheitsbereich

Liste hier alle äußeren oder vermeintlich äußeren Umstände zu dem Thema oder der Situation auf, z. B. Wetter, Konjunktur, politische Verhältnisse, etc.

 

 

 

 

Einflussbereich

Liste hier die Dinge zu der Situation oder dem Thema auf, auf die Du Einfluss nehmen kannst, z. B. Deine Entscheidungen, die Du triffst, Deine innere Haltung, Dein Engagement, das Du selbst steuern kannst usw.

 

 

 

 


Wie kannst Du Deinen Einflussbereich vergrößern?

Nun kommt der nächste Schritt. Überlege Dir, wie Du in der gewählten Situation Deinen Einflussbereich vergrößern kannst.

Dabei kann die folgende Vorgehensweise hilfreich sein:

Situation analysieren
•    Was macht mich schon länger unzufrieden? Wie wird sich die Situation entwickeln, wenn ich nichts unternehme?
•    Kann ich die Situation ändern? Kann ich meine innere Haltung dazu ändern?

Nehmen wir ein Beispiel und sagen: Es macht mich schon länger unzufrieden, dass ich ein Hobby nicht ausüben kann, weil ich nicht genug Platz dafür habe. Wenn ich nichts unternehme, werde ich immer unzufriedener. Ich bin weniger kreativ und mehr genervt.

Lösungsmöglichkeiten suchen
•    Wie möchte ich mich lieber erleben?
•    Was kann ich tun, um etwas zu ändern?
•    Mit wem muss ich sprechen, um etwas zu ändern?
•    Was brauche ich an Rat/Hilfe/Unterstützung?

Ich möchte mich lieber als kreativ und erfüllt erleben. Ich kann deshalb mit meinem Partner sprechen und wir überlegen gemeinsam, wie wir mehr Raum schaffen können. Ich könnte mir eine größere Wohnung suchen. Ich könnte jemand um Hilfe bitten, meine Wohnung umzugestalten.

Ins Handeln kommen
•    Was sind meine Meilensteine?
•    Wie kann ich mich motivieren?
•    Mit welchen Schwierigkeiten muss ich rechnen?

Ich gestalte z. B. einen Kellerraum in einen Hobbyraum um oder ich stelle mir ein Gartenhäuschen in den Garten, das ich als „Hobbyraum“ nutzen kann. Zunächst plane ich und errechne die Kosten, dann kaufe ich das benötigte Material ein. Ein mögliche Schwierigkeit ist, dass es im Gartenhaus im Winter zu kalt ist, also überlege ich mir Alternativen.

Alternativen prüfen / Plan B
•    Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Eine Alternative wäre, ein Atelier außerhalb des Hauses anzumieten, eventuell zusammen mit anderen Nutzern. Dazu müssten z. B. die Kosten geprüft werden. Vielleicht haben auch Freunde einen Hobbyraum, den ich nutzen könnte.

Dies ist eine mögliche Vorgehensweise, die Du so anpassen kannst, dass sie zu Dir und Deinem Wesen passt. Auf jeden Fall gibt es immer mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als wir vielleicht auf den ersten Blick denken. Der erste Schritt ist immer, es für möglich zu halten, dass es noch einen anderen Weg gibt.

 

Nun wünsche ich Dir viel Erfolg beim Ausprobieren. Wenn Du Fragen hast, melde Dich gerne.

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