Die Magie des Perspektivenwechsels

die Schokoladenseite Deiner Probleme

Allein das Wort „Problem“ ist bereits negativ behaftet. Es fühlt sich schwer und anstrengend an und wir wollen es gerne aus dem Weg haben. Aber Hindernisse und Probleme können uns auch aus unserem gewohnten Trott herausreißen und uns neue Seiten an uns entdecken lassen. Wenn das Problem schon da ist, dann nutze es zu etwas Positivem und finde heraus, welche Schokoladenseiten es hat. Klingt widersprüchlich? Probiere es einfach aus.

 

Mache Dir ein paar Notizen zu einer Herausforderung, die Dich derzeit beschäftigt und beantworte Dir die folgenden Fragen:

Die Sicht auf deine Probleme ändert sich, wenn Du sie in einem anderen Licht betrachtest
Probleme mal anders betrachten

Was könnte Gutes oder Sinnhaftes an dem Problem sein?

Beispiele:
•    Du musst dadurch weniger Autofahren und sparst Sprit
•    Du hast nun mehr Zeit für Dich
•    Du kannst eine Kurskorrektur vornehmen

 

Was fordert dieses Problem in mir heraus?
Beispiele:
•    Du musst besser und bewusster auf Deine Grenzen achten
•    Du musst mehr für Dich einstehen
•    Du lernst, klarer zu kommunizieren

 

Wie kann das Lösen dieses Problems meine Sicht oder meine Fähigkeiten erweitern?
Beispiele:
•    Du lernst eine neue Art des Kommunizierens kennen
•    Du kannst endlich die Umschulung machen, die Dir schon länger vorschwebt
•    Du lernst, die Perspektive zu wechseln und Dich in andere hinein zu versetzen

 

Was kann ich durch dieses Problem erleben oder erfahren, was ich ohne es nicht könnte?
Beispiele:
•    Du kannst Dich in einer Kraft erleben, die Du vorher an Dir nicht gekannt hast
•    Du entwickelst mehr Empathie
•    Du entwickelst mehr Selbstliebe oder Selbstfürsorge

Letzten Endes geht es hier darum, die Perspektive zu wechseln und in der Schatzkiste des Lebens zu graben. Ich bin überzeugt davon, dass keine Herausforderung sinnlos ist. Wenn wir sie annehmen und daran wachsen, entdecken wir oft Eigenschaften oder Talente in uns, die uns anderweitig verborgen geblieben wären.

Deine persönliche Zauberformel

Kreiere Deine persönliche Zauberformel, um von Deinem Problem (A) zu Deinem Ziel (B) zu kommen. Von Kritikern der positiven Psychologie wird oft behauptet, sie sei naiv oder man würde sich Dinge schönreden, was ja nicht realistisch sei. Aber ist es realistisch, die Dinge immer negativ zu betrachten? Oder betrachten wir etwas negativ, weil wir uns es gewohnheitsmäßig schlechtgeredet bzw. negative Glaubenssätze von anderen übernommen haben? Vielleicht kennst Du diese innere Stimme, die Dir sagt, dass Beziehungen sowieso immer scheitern oder dass man mit Ende 50 keinen guten Job mehr bekommen kann. Und was passiert? Prompt liefert das Leben den Beweis dafür. Es gibt inzwischen zahlreiche Studien, die belegen, dass unsere Gefühle und Gedanken unsere Realität formen.

Deine persönliche Zauberformel bringt dich an dein Ziel
Deine persönliche Zauberformel

Mehr dazu findest Du in diesem Blogbeitrag. Wenn wir gewohnheitsmäßig und unbewusst negativ denken, sieht auch unsere Realität dementsprechend aus. Also, warum sollten wir uns nicht unser Leben schönzaubern?


Der Weg zu Deiner Zauberformel

1) Was ist das Problem? In welcher Situation brauche ich Hilfe?

 

Beispiel: Du lässt Dich oft überreden, an Aktivitäten teilzunehmen, die Dir nicht wichtig sind, willst aber um des lieben Friedens Willen nicht Nein sagen. Dadurch vernachlässigst Du das, was Dir wichtig ist.

 

2) Welches Ziel will ich erreichen? Welches Verhalten soll ausgelöst werden?
Beispiel: Du verbringst Deine Zeit mit dem, was Dir wichtig ist und setzt klare Grenzen.

 

3) Finde Deine Zauberformel.

Die folgenden Aspekte solltest Du dabei berücksichtigen:
•    In der Gegenwartsform formulieren
•    Kurz und prägnant (das Unterbewusstsein mag keine Schachtelsätze)
•    Eigene Gedanken (Dein Unterbewusstein muss es Dir glauben)
•    Positiv formuliert
•    Erreichbares Ziel
•    Eigene Sprachgewohnheiten einbeziehen (das kann auch in Deinem Dialekt sein)
•    Es soll sich anfühlen wie „Deins“

 

Beispiele:
Ob Ja, ob Nein, entscheide ich allein.
Mehr und mehr setze ich liebevolle Grenzen.
Es fällt mir jeden Tag leichter, klare Grenzen zu setzen.
Es fällt mir immer leichter, für meine Bedürfnisse einzustehen.

Und vergiss nicht: Es soll nach Dir klingen. Dein Unterbewusstsein kauft Dir keine einstudierten Sätze ab.

Workshops und Coaching

Du willst eine passende Entspannungsmethode finden, eine neue innere Haltung entwickeln oder eine Thema lösen? Dann komm doch in meine Workshops oder nutze das Angebot der 1:1 Begleitung:

>> Angebote

Inspirationen für mehr LebensWERT
Mit meinem Newsletter erhältst du regelmäßig Tipps, Impulse und Inspirationen für mehr Resilienz, Entspannung und Kreativität sowie Hinweise auf aktuelle Workshops:
>> zum Newsletter anmelden