Selbstregulierung

Der Königsweg zu mehr Resilienz

Selbstregulierung ist die Fähigkeit, eine angemessene Balance zwischen Anspannung und Entspannung herzustellen, also Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen, ein Gleichgewicht von Intuition und Verstand, von Gefühl und Sachlichkeit.

Wie entsteht Selbstregulierung?

Die Fähigkeit zur Selbstregulierung wird in den ersten 3 Lebensjahren gebildet und ist durch die Stärke der Bindung und die Qualität des Kontakts mit unserer Bezugsperson geprägt. Die Stärke unserer Selbstregulierungsfähigkeit bestimmt, wie gut wir auf Impulse reagieren und wie groß unsere Stressresistenz ist. Das bestimmt auch unsere Fähigkeit, sozial zu interagieren und mit an uns gestellten Anforderungen umzugehen.

Der Bambus wird gerne als Sinnbild für Resilienz verwendet.
Der Bambus hat die Fähigkeit, sich nach einem Sturm wieder aufzurichten.

Tendenziell gibt es Menschen, die eher autonom sind und sich lieber selbst regulieren und es gibt welche, die sich lieber über andere regulieren. Wir regulieren uns dann, wenn ein Mensch ganz präsent für uns da ist, ohne dass wir etwas tun oder sein müssen.

Grundsätzlich bedeutet gute Selbstregulation, wählen zu können und sich wohl in der eigenen Haut zu fühlen.

Schlechte Selbstregulierung

Wenn wir uns selbst nur schlecht regulieren können:

  • Leben wir reaktiver
  • Wir fühlen uns fremdgesteuert
  • Wir haben ständig das Gefühl, auf Anforderungen anderer reagieren zu müssen
  • Wir haben ein permanentes Gefühl innerer Anspannung
  • Wir sind im Funktionsmodus gefangen
  • Wir haben unser Körpergefühl verloren
  • Wir bleiben lange im Funktionsmodus, fühlen uns erschöpft und ausgebrannt, es droht Burnout

Gute Selbstregulierung

Resiliente Menschen verfügen über eine gute Selbstregulierungsfähigkeit und können sich in unterschiedlichen Situationen oder Umgebungen selbst steuern, also motivieren oder beruhigen, je nachdem was die Situation erfordert. Stimmige Entscheidungen brauchen beide Gehirnhälften und die Fähigkeit zwischen beiden zu wechseln. Sie sind also:

  • ausgeglichener und stabiler
  • sie können Rückschläge mental verarbeiten, einen neuen Anlauf nehmen und neue Wege finden
  • sie haben Selbstdisziplin und Selbstkontrolle
  • sind mental flexibel und können schnell zwischen bewusstem Verstand und emotionalem Erfahrungsgedächtnis wechseln
  • haben effektive Strategien im Umgang mit Stress und Druck. Dazu gehört, die inneren und äußeren Kraftquellen zu kennen und regelmäßig aufzufüllen.

Selbstdisziplin ist eine wichtige Komponente emotionaler Intelligenz. Menschen mit niedriger Impulskontrolle handeln oft unüberlegt und nehmen einen subjektiven Eindruck als objektive Wahrheit wahr und zerschlagen damit eine Menge Porzellan. Außerdem trainiert eine Regulierung der Gefühle die Fähigkeit, unter großem Druck gelassen zu bleiben. Gefühlsregulierung heißt übrigens NICHT Unterdrückung, sondern angemessener Ausdruck.

Hast Du Lust bekommen, mehr zu erfahren?

Möchtest Du den geschützten Raum eine Kleingruppe kennenlernen und dabei auf kreative Weise Kraft tanken?

Dann mach mit bei der Kreativen Heldenreise.

 

Falls Du gerne das Resilienztraining kennenlernen möchtest, dann nimm gerne an einem meiner Workshops teil: >>Termine/Programm

 

Du hast ein persönliches Anliegen und möchtest eine Einzelbegleitung? Dann lass uns reden. Nimm einfach Kontakt auf und vereinbare ein kostenloses Erstgespräch.

 

Ich freue mich auf Dich!